Archive for the tag 'Curiosity'

AG023 Ewig lockt das Marsleben – die Zukunft

Juli 22nd, 2015

ExoMars landet (Bild: ESA)

ExoMars landet (Bild: ESA)

Der heilige Gral für die Marsforschung ist es, Leben auf dem Mars zu finden. Jedenfalls ist das die öffentliche Wahrnehmung – und so werden auch Missionen begründet, die zum Mars geschickt werden. Realistischerweise geht es dabei um Spuren längst ausgestorbenen Lebens. Wobei es heute immer noch unverstandene Prozesse gibt, die sogar für lebendige Organismen in der Gegenwart sprechen. Deshalb dröselt diese Episode auf: Was müsste man tun, um endlich handfest organische Verbindungen und Leben auf dem Mars nachzuweisen?

Dies ist der dritte und letzt Teil einer Podcastreihe. Er liefert Hintergrund zu meiner Sendung Rot und tot (Manuskript / MP3), die am 12. Juli im Deutschlandfunk gesendet wurde. Zur Wort kommen die Marsforscher Jean-Pierre Bibring, Jorge Vago, Fred Goesmann und Michael Carr. Mehr: Teil 1: Die Anfänge, Teil 2: Die Gegenwart.

Musik: NASA / John Beck-Hofmann, 7 Minutes of Terror

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AG022 Ewig lockt das Marsleben – die Gegenwart

Juli 15th, 2015

Der Marsozean - ein Hirngespinst? (Bild: CC-BY-SA Ittiz / Wikimedia Commons)

Der Marsozean – ein Hirngespinst? (Bild: CC-BY-SA Ittiz / Wikimedia Commons)

Der Mars hatte einmal Wasser – das haben Raumsonden vielfach bewiesen. Dafür sprechen gigantische Flusstäler, aus dem Orbit nachgewiesene Minerale und die Messdaten der Rover auf der Oberfläche. Aber wieviel Wasser es wirklich gab, ist bis heute umstritten. Manche Forscher halten einen riesigen Nordozean für möglich – andere glauben lediglich an vereinzelte Pfützen. Und diese Frage scheint bis heute offen.

Dies ist Teil 2 einer dreiteiligen Reihe. Sie liefert Hintergrund zu meiner Sendung Rot und tot (Manuskript / MP3), die am 12. Juli im Deutschlandfunk gesendet wurde. Zur Wort kommen die Marsforscher Michael Carr, James Head, Harald Hiesinger und Giovanni Leone. Mehr: Teil 1: Die AnfängeTeil 3: Die Zukunft.

Musik: NASA / John Beck-Hofmann, 7 Minutes of Terror

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AG017 Methan und organisches Material

Januar 22nd, 2015

NASA-Rover Curiosity bei der Arbeit (Bild: NASA JPL / Ken Kremer / Marco di Lorenzo)

NASA-Rover Curiosity bei der Arbeit (Bild: NASA JPL / Ken Kremer / Marco di Lorenzo)

Der Mars und die Erde sind keine Zwillinge. Während es dort nur trockene Wüsten und eine ungewöhnliche dünne Atmosphäre gibt, ist die Erde bewohnbar. Umso erstaunlicher war der Fund von Methangas in der Atmosphäre des Mars, der gerade zehn Jahre alt ist. Immerhin entweicht Methan auf der Erde neben Vulkanen auch vielen Mikroorganismen, Tieren und sogar Pflanzen. Wo genau das Marsmethan herstammt, ist bislang noch umstritten. Ein neuer Fund hat die Diskussion allerdings gerade weiter angeheizt: Der NASA-Rover Curiosity beobachtete einen rasanten Anstieg des Gases.

(Bild: © Frank Keppler)

(Bild: © Frank Keppler)

Ich habe deshalb das Thema mit einem Forscher diskutiert, der sich damit auskennt: Frank Keppler ist frisch berufener Heisenberg-Professor am Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg. Er hat vor einigen Jahren die Methanemissionen von Pflanzen entdeckt und damit weltweit für Aufregung gesorgt. Er forscht auch zu Methanquellen auf dem Mars. Und er ist sehr vorsichtig, wenn es darum geht, über Leben auf dem Roten Planeten zu spekulieren.

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Sommerliche Methanplumes auf dem Mars (Bild: NASA)

Sommerliche Methanplumes auf dem Mars (Bild: NASA)

Denkbare Ursachen für Methan auf dem Mars (Bild: NASA/JPL-Caltech/SAM-GSFC/Univ. of Michigan)

Denkbare Ursachen für Methan auf dem Mars (Bild: NASA/JPL-Caltech/SAM-GSFC/Univ. of Michigan)

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AG008 Shutdown

Oktober 16th, 2013

Power switch switched off

(Bild: CC-BY-SA 3.0 Hans Haase / Wikimedia Commons)

Die Vereinigten Staaten sind die größte Wissenschaftsnation der Welt. Der Shutdown im US-Haushaltsstreit legt nun nicht nur viele Ämter lahm, sondern auch Teile der Forschungslandschaft.

Daher habe ich kurz mit der Geologin Professor Dawn Sumner von der Universität von Kalifornien in Davis gesprochen. Sie steckt in zwei wichtigen Forschungsprojekten: Sie ist seit Jahren in diversen Teams um den Rover Curiosity aktiv. Sie half bei der Suche der Landestelle und beteiligt sich heute als Langzeitplanerin. Sie arbeitet auch maßgeblich an der geologischen Kartierung des Galekraters mit. Außerdem hat sie eine Expedition in die Antarktis vorbereitet, die eigentlich jetzt beginnen sollte.

Ich habe sie über ihre Arbeit befragt und sie um eine Einschätzung der US-Wissenschaft gebeten, die recht düster ausfällt.

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AG007 Ein Jahr Curiosity

August 6th, 2013

Selbstportrait-Panorama

Curiosity fotografiert sich selbst – mit einer Kamera an seinem Roboterarm. (NASA, JPL-Caltech, MSSS – Panorama von Andrew Bodrov)

Vor genau einem Jahr landete Curiosity auf dem Mars: Der schwerste, teuerste und komplexeste Rover, den Menschen jemals auf einen anderen Himmelskörper geschickt haben. Auch das Preisschild der Mission ist auffällig: Mit 2,5 Milliarden US-Dollar liegt sie bei einem Vielfachen gewöhnlicher Raumsonden.

Wir nehmen das zum Anlass, auf die einjährige Missionszeit zurückzublicken: Was passierte während Curiositys Landung und danach? Wohin führte die Reise des gutmotorisierten Gefährts? Warum war die Fahrt bisher eher kurz? Und was sind die kommenden Ziele? All das klärt Karl Urban mit seinem Gastmoderator Faldrian.

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