AG008 Shutdown

16. Oktober 2013

Power switch switched off

(Bild: CC-BY-SA 3.0 Hans Haase / Wikimedia Commons)

Die Vereinigten Staaten sind die größte Wissenschaftsnation der Welt. Der Shutdown im US-Haushaltsstreit legt nun nicht nur viele Ämter lahm, sondern auch Teile der Forschungslandschaft.

Daher habe ich kurz mit der Geologin Professor Dawn Sumner von der Universität von Kalifornien in Davis gesprochen. Sie steckt in zwei wichtigen Forschungsprojekten: Sie ist seit Jahren in diversen Teams um den Rover Curiosity aktiv. Sie half bei der Suche der Landestelle und beteiligt sich heute als Langzeitplanerin. Sie arbeitet auch maßgeblich an der geologischen Kartierung des Galekraters mit. Außerdem hat sie eine Expedition in die Antarktis vorbereitet, die eigentlich jetzt beginnen sollte.

Ich habe sie über ihre Arbeit befragt und sie um eine Einschätzung der US-Wissenschaft gebeten, die recht düster ausfällt.

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AG007 Ein Jahr Curiosity

6. August 2013

Selbstportrait-Panorama

Curiosity fotografiert sich selbst – mit einer Kamera an seinem Roboterarm. (NASA, JPL-Caltech, MSSS – Panorama von Andrew Bodrov)

Vor genau einem Jahr landete Curiosity auf dem Mars: Der schwerste, teuerste und komplexeste Rover, den Menschen jemals auf einen anderen Himmelskörper geschickt haben. Auch das Preisschild der Mission ist auffällig: Mit 2,5 Milliarden US-Dollar liegt sie bei einem Vielfachen gewöhnlicher Raumsonden.

Wir nehmen das zum Anlass, auf die einjährige Missionszeit zurückzublicken: Was passierte während Curiositys Landung und danach? Wohin führte die Reise des gutmotorisierten Gefährts? Warum war die Fahrt bisher eher kurz? Und was sind die kommenden Ziele? All das klärt Karl Urban mit seinem Gastmoderator Faldrian.

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AG006 Fracking

8. April 2013

Fracking bei Nacht

Die USA bei Nacht: Neben Städten sind deutlich Gasförderfelder in Montana erkennbar (Bild: NASA Earth Observatory/NOAA NGDC)

Ist es dreckig, gefährlich und unverantwortlich? Oder ist es Garant für zukünftigen Wohlstand? Wenn es um unkonventionell gefördertes Schiefergas mittels Fracking geht, stehen diese Fragestellungen unversöhnlich gegeneinander.

Obwohl Fracking in aller Munde ist, konzentriert sich die öffentliche Kritik dabei meist auf die Fracking-Flüssigkeit, darin enthaltene Chemikalien und die befürchtete Gefährdung des Grundwassers.

In dieser Sendung sprechen die beiden Wissenschaftsjournalisten Lars Fischer (Fischblog) und Karl Urban (Pikarl) über tiefer liegende Aspekte des Frackings: Was ist das für Wasser, das in der Lagerstätte steckt? Wohin wird es hinterher entsorgt? Ist genügend Platz in der Tiefe für die vielen Bohrungen? Und: wie realistisch sind die Ressourcen, die angeblich noch in der Tiefe schlummern?

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AG005 Menschgemachte Erdbeben

2. April 2013

Das (natürliche) Erdbeben von Basel 1356

(Bild: CC-BY-SA 3.0 Anonymus / Sebastian Münster / Wikimedia Commons)

Erdbeben gehören zu den verheerendsten Naturkatastrophen überhaupt. Sie fordern weltweit viele Opfer, auch weil sie nicht genau vorhergesagt werden können. Dabei ist nicht immer die Natur mit im Spiel: Es gibt auch menschgemachte Erdbeben. In dieser Sendung spricht Gastmoderator Faldrian mit Karl Urban über dessen Sicht auf menschgemachte Erdbeben.

Es geht zunächst um die Ursachen gewöhnlicher Erdbeben. Dann sprechen wir über die Eingriffe des Menschen, die Erdbeben anstoßen oder sogar auslösen können.

Wir freuen uns über Feedback zu diesem neuen Sendungsformat.

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AG004 Meteoriten

20. August 2012

Meteoriteneinschlag (CC-BY-SA 2.0 Ben Crowder / Flickr)

Er ist einer der am besten erhaltenen Meteoritenkrater der Welt. Er ist geologisch extrem jung (nur 15 Millionen Jahre). In ihm trainierten Astronauten, die später auf dem Mond landeten. Kurz: Das Nördlinger Ries und das dortige Meteoritenmuseum im Westen Bayerns lohnt einen Besuch.

Diese Ausgabe dreht sich um zwei Themen: Zunächst spreche ich mit Stefan Hölzl über den metergroßen Neuschwanstein-Meteoriten, der vor zehn Jahren über Bayern niederging. Mehrere Bruchstücke wurden seitdem gefunden, was weltweit nur selten gelingt. Drei Fragmente davon liegen derzeit in einer Sonderausstellung des Rieskratermuseums.

Im zweiten Teil spreche ich mit Gisela Pösges über den Rieskrater selbst, der durch ein kilometergroßes Geschoss entstand. Es geht um die Theorien altvorderer Geologen, die Besonderheiten großer Einschlagsbecken und die Naturgewalten in der Todeszone, in der heute mehrere deutsche Großstädte liegen.

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