16. September 2014

Ein isländischer Vulkan: Hekla (Bild:  CC-BY 2.0 Sverrir Thorolfsson)

Ein isländischer Vulkan: Hekla (Bild: CC-BY 2.0 Sverrir Thorolfsson)

Sie heißen Eyjafjallajökull, Grímsvötn und momentan Bárðarbunga: Isländische Vulkane sind spätestens nach der Aschewolke von 2010 in aller Munde, wenn sie denn aussprechbar sind. Wir wissen mittlerweile: Island ist die Insel der Vulkane, die jederzeit ausbrechen können und die nicht nur das Leben einiger skandinavischer Bauern sondern von uns allen beeinflussen können.

Am 28. August 2014 begann der Bárðarbunga, viel Lava in das Vorland des Gletschers Vatnajökull zu schicken. Das nehme ich zum Anlass, mit Tobias Dürig zu sprechen. Der Würzburger Geophysiker arbeitet gerade an der Universität Island am europäischen Forschungsprojekt FutureVolc, das Ausbrüche zukünftig berechenbarer machen soll. Tobias beobachtet deshalb auch den aktuellen Ausbruch.

Zuletzt eine Empfehlung: Nebenan im Blog von Christian gibt es derzeit tägliche Infos zum aktuellen Ausbruch und der Ausbreitung des neuen Lavafelds, darunter auch eindrucksvolle Videos.

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  • 1 Kommentar

Eine Reaktion zu “AG013 Isländische Vulkane”

  1. Eruption und Erdbeben am Bárðarbungaam 16. September 2014 um 17:14 Uhr

    […] Zum Abend noch ein Hinweis auf den Astrogeopodcast von Karl Urban (der ist auch sonst empfehlenswert). In seiner aktuellen Folge unterhält sich Karl mit dem Geophysiker Tobias Dürig von der Uni Würzburg über Vulkanismus in Island. Ich habe bisher zwar nur kurz reinhören können, was aber sehr interessant klang. Zu finden ist der Podcast hier. […]

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